Die wichtigste Regel ist, das ein geschlossener Edge-Loop eine gerade Anzahl von Vertices benötigt. Ist die Anzahl der Vertices/Edges des Loops nicht gerade, dann kann ein solcher Loop nicht nur mit Quads gefüllt werden.
Wenn man also z.B. eine Figur hat und einen Ring am Arm nimmt. Dann muss dieser Loop eine gerade Anzahl an Vertices haben. Ist das nicht der Fall. Dann geht die Rechnung entweder nicht am Finger oder dem restlichen Körper auf. Grund dafür ist die so genannte "V"-Form. Ein 3-Pol mit optionalen 5-Pol. Durch diese entsteht immer wieder eine gerade Anzahl von Vertices bei einem Loop. Um eine ungerade Zahl zu erzeugen müsste man ein Dreieck verbauen.
Der Grund dafür ist der Würfel als Grundform. Nur durch extrudieren bekommt man immer eine "2er"-Geometrie. D.h. Loops mit gerader Anzahl an Vertices. Dabei ist es irrelevant wie die Edges innerhalb der Loops umgelenkt werden.
Wer es nicht glaubt, der soll mal probieren einen Kreis mit 3, 5, 7, ... Vertices nur mit Quads zu füllen, ohne z.B. mit Subdivide ihn auf eine gerade Anzahl von Vertices zu bringen.

Wenn man also verzweifelt bei einer Figur alles mit Quads zu füllen, da es einfach nicht aufgeht, dann sollte man zunächst einmal prüfen ob das Stück überhaupt eine gerade Anzahl von Vertices als Umrandung hat. Sonst kann man das gleich vergessen. Der Ausweg aus der Situation ist es nach einem Loop bei der Figur zu suchen der eine ungerade Anzahl von Vertices hat (Arm, Bein, Finger, Hals,...) und dort einen entsprechenden Loopcut einzufügen, sodass die Anzahl gerade ist. Beachtet man dies, wird man kaum Probleme haben.