Zeitraffer über meine Heimatstadt

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Zeitraffer über meine Heimatstadt

Beitragvon xey » 04.12.2016, 21:44

Hallo alle zusammen,

Wieder mal ein kleines Zeitrafferprojekt. Es handelt um die Stadt in der ich jetzt lebe. Es ist sehr schwer die Schönheit darin zu finden und zu visualisieren. Auf jeden Fall habe ich mir dabei die Füße abgefroren, fast vom Felsen im Dunkeln abgerutscht und nachts wurde das Tor zum Turm verschlossen so das ich über den Zaun klettern durfte. Die nächste Zeitraffer gibt es erst im Frühling wieder. Es ist einfach zu kalt um Stunden irgendwo draußen zu verbringen.

Hoffe euch gefällt mein Filmchen:
https://vimeo.com/194250352

Grüße,
Alex
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Re: Zeitraffer über meine Heimatstadt

Beitragvon Schoggimousse » 04.12.2016, 22:25

Ui, da hast du ja ganz schön Action erlebt! :wink:

Mir gefallen die Aufnahmen sehr gut! Ich weiss zwar nicht wie kalt es wirklich war, aber ich wage zu behaupten, dass es sich gelohnt hat. :)
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Re: Zeitraffer über meine Heimatstadt

Beitragvon xey » 05.12.2016, 12:15

Ich hoffe auch das es sich gelohnt hat. :) Bei der ersten Szene z.b waren es -4 und da war ich ab 6:00 bis 9:00 auf den Beinen.
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Re: Zeitraffer über meine Heimatstadt

Beitragvon JanSOLO » 07.12.2016, 13:02

Ja, wer Zeit raffen will, muss leiden. :P

Aber sind doch ganz schöne Aufnahmen dabei.

Am Winter ist schön, dass der Sonnenverlauf sehr flach ist. Du hast dauerhaft lange Schatten. Die Sonnenauf/untergänge dauern viel länger. Die Sterne sind öfters und klarer zu sehen.

Was für ein Objektiv hattest du verwendet?

Für die Zeitraffer tagsüber empfehle ich dir ein Graufilter. Wenn du die Belichtungszeit in einer ähnlichen (natürlich etwas kleineren) Größenordnung wie des Intervalls verlängert, dann wirken die Bewegungen deutlich flüssiger. 25fps zum Beispiel sehen für das menschliche Auge nur dann flüssig aus, wenn die Bewegungen auch Motion Blur enthalten, die eben durch eine längere Belichtungszeit entstanden sind (also maximal 1/25sec bei 25fps). Fehlt der Motion Blur weil die Belichtungszeit extrem kurz war, wirkt der Film nicht flüssig. Besonders heftig ist das dann bei solchen Zeitrafferaufnahmen. Ein Graufilter kann helfen. Wenn man dann Menschen oder Enten filmt, dann muss man einen guten Kompromiss finden, damit die Menschen und Tier überhaupt noch in ihrer Bewegung erkennbar sind, nicht dass man dann nur schwache langezogene Flecken hat.
RIP Bud Spencer ... http://www.artphyon.de/
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Re: Zeitraffer über meine Heimatstadt

Beitragvon xey » 08.12.2016, 00:05

Hi JanSOLO,

Ich danke dir. Und du sprichst mir voll aus der Seele. Schon lange denke ich an eine Anschaffung des Graufilters. Manchmal komme ich gut ohne aus. Aber sehr selten. Sobald die Sonne scheint ist nichts zu machen. Es geht nur bei Dämmerung oder tagsüber in einer düsteren Waldumgebung. Ja ich brauche dringend einen Graufilter.

Was die Zeit angeht, da muss ich noch üben. Welche Motive mit welchen Intervalen geschossen werden entscheidet wirklich die Erfahrung. Bei den Enten wären kurzere Intervale viel besser.

Mein Objektiv ist 20mm als Festbrennweite. Und hat eine Lichtstärke von 1,4. Perfekt für die Milchstraße :) Das war der Beschaffungsanreiz
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Re: Zeitraffer über meine Heimatstadt

Beitragvon JanSOLO » 09.12.2016, 22:14

Ui 20mm 1.4 ...

Das macht bestimmt Spaß damit den Sternhimmel zu fotografieren.
Ich hatte schon bei deinem Video erkannt, dass du da was viel besseres als ein Kit-Objektiv benutzt, deshalb hat es mich interessiert.

Die Vignette, die du bei Offenblende hast, finde ich jetzt nicht all zu sehr störend. Außerdem dürfte man die leicht wegbekommen, wenn man es nicht will und nicht vergisst.
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Re: Zeitraffer über meine Heimatstadt

Beitragvon xey » 10.12.2016, 14:39

Stück für Stück habe ich meine Ausrüstung verbessert. Wenn man anfängt zu fotografieren hat man nicht so die Ahnung. Mich hat es damals geärgert ganze Nacht auf dem Feldberg verbracht zu haben ohne ein vernüftiges Ergebnis: https://www.youtube.com/watch?v=9pmQCktnWjg total verrauscht. Danach musste ich die Kamera und das Objektiv wechseln. Nun hatte ich bis jetzt keine Gelegenheit die Milchstrasse im Zeitraffer zu fotografieren. Erst im Frühling wieder. Aber der Unterschied ist deutlich zu vorher:
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